Aktuelles: Science Shop Vechta/Cloppenburg

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Projektstart: Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee

Science Shop Vechta/Cloppenburg und andere Wissenschaftsläden bringen die Meere und Ozeane im Wissenschaftsjahr 2016*17 ins Binnenland

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg und weitere Wissenschaftsläden im ganzen Bundesgebiet haben es sich im Wissenschaftsjahr 2016*17 zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Relevanz der Meeres- und Ozeanforschung für das eigene Handeln zu entdecken. Am 1. November 2016 ist das wissnet-Verbundprojekt "Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee" gestartet. 

Bis September 2017 werden Bürgerinnen und Bürger in zahlreichen Veranstaltungen hier in der Region und im gesamten Bundesgebiet aktiv mitmachen können: In Workshops, Science Cafés, bei Planspielen, in Werkstätten und Do-It-Yourself-Treffen (DiY)werden aktuelle Themen der Meeres- und Ozeanforschung behandelt. Einige Veranstaltungen werden auch online stattfinden.

Die genauen Themen werden mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Wissenschaftsläden gemeinsam entwickelt. So können beispielsweise maritime Kleinstlebewesen unter die Lupe genommen werden und mit Bürgerinnen und Bürgern erörtert werden wie nachhaltiger Fischfang auch zuhause auf dem Teller landen kann. Auch die Verschmutzung der Meere soll im Fokus stehen und gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern, Kommunen und der Bevölkerung erarbeitet werden, wie aktiver Meeresschutz bereits im Binnenland beginnen kann. Beispiele wie gebäudeintegrierte Farmwirtschaft oder neuartige Methoden der Abwasserbehandlung zeigen innovative und kreative Möglichkeiten an Land zu handeln und letztlich im Meer zu wirken.

Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane laden die Wissenschaftsläden aus Berlin, Bonn, Dresden, Zittau, Potsdam und Vechta/Cloppenburg die interessierte Öffentlichkeit zu einem Dialog ein. Der Verbund wissnet wurde 2013 als Verbund deutschsprachiger Wissenschaftsläden gegründet. Mit dem Projekt "Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee" will wissnet vor Ort, lokal und regional, Wissen vermitteln, die Diskussionen zwischen Gleichgesinnten und Andersdenkenden entfachen und die Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaftseinrichtungen vertiefen. Denn nur wenn Bürgerinnen und Bürger gleichberechtigt mitreden und mitmachen können, sind sie bereit, sich in die Wissenschaftsdebatte einzumischen und Partizipation zu leben - eine Voraussetzung für mündige Wissenschaftskommunikation und Austausch in beide Richtungen..

Das Wissenschaftsjahr 2016*17 Meere und Ozeane

Die Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Meere und Ozeane bedecken zu rund 70 Prozent unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit langem; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 geht es um die Entdeckung der Meere und Ozeane, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft. Das Verbundprojekt Meer davon - Berlin liegt an der Nordsee wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

                                                    


 

Gründerwoche Deutschland 2016 im Science Shop Vechta/Cloppenburg

Die Gründerwoche Deutschland ist Teil der „Global Entrepreneurship Week“, einer weltweiten Aktionswoche zur Förderung des Unternehmergeistes, die vom 14. bis 20. November 2016 zeitgleich in über 100 Ländern stattfindet.

 

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg präsentiert im Rahmen eines Online-Videovortrages mit anschließender Diskussion Aspekte zur Geschäftsmodellbildung anhand der Methode „Business Model Canvas“. Hierbei werden u. a. die Wertschöpfungsprozesse einer Geschäftsidee analysiert, Ertragsmechaniken entwickelt und eine Ressourcenanalyse durchgeführt. Referent ist David Sauer, Dozent und Coach an der Gründerakademie der Hochschule Zittau/Görlitz. Im Anschluss an die Präsentation besteht die Möglichkeit zur Diskussion und Fragen - interaktiv mit dem Referenten sowie vor Ort mit Dr. Daniel Ludwig von der Transferstelle der Universität Vechta.

Veranstaltungstermin: 15. November 2016, 18:45 Uhr
Veranstaltungsort: Science Shop Vechta/Cloppenburg (Raum D 301, 1. OG) in der Bahnhofstraße 57, Cloppenburg


Bericht über ein Seminar des Science Shops im Newsletter der Universität Vechta

Der Newsletter der Universität berichtet über ein Seminar welches im Rahmen des EnRRICH-Projekts Fragestellungen aus der Region, die über den Science Shop gesammelt wurden, beantwortet hat. 

Den Newsletter finden Sie hier zum Download.


Technologietransfer Arena zum Thema Wirtschaft 4.0 - Erfolgsmodell "Made in Germany"?

Der Begriff Wirtschaft 4.0 löst zugleich Hoffnung und Unsicherheit aus. Manche  Betriebe haben Digitalisierung und Vernetzung bereits sehr weit umgesetzt, andere stehen beim Internet der Dinge noch ganz am Anfang. Dieses Spektrum wurde am 19. August 2016 im Science Shop Vechta/Cloppenburg deutlich, als sich knapp 100 Gäste zu einer Technologietransfer-Arena trafen.

        

(Fotos: Jochen Steinkamp, Landkreis Vechta)

Auf Einladung der Landkreise Cloppenburg und Vechta verrieten zehn Unternehmen aus der Region, was Wirtschaft 4.0 jeweils für sie bedeutet. So berichtete Geschäftsführer Alfred Kessen, dass die Wernsing Feinkost GmbH (Addrup) seit Jahren Roboter im Bereich der Verpackung einsetze. Die Franz Högemann GmbH (Garrel) bietet Automatisierungslösungen für die Futtermittelindustrie an, Geschäftsführer Hermann Gößling stellte dazu einen konkreten Vier-Stufen-Plan vor - der auch Zulieferer und Kunden einbeziehe.

Geschäftsführer Theo Diephaus jun. informierte über neue Produkte der Diephaus Betonwerk GmbH (Vechta), die erst dank weitgehender Digitalisierung auch problemlos in kleinster Stückzahl hergestellt werden könnten. Für die Ludwig Bergmann GmbH (Goldenstedt) fragte Produktionsleiter Johannes Kohls grundsätzlich nach der Kosten-/Nutzen-Relation und nach der Datensicherheit bei einer noch intensiveren Digitalisierung.

Antworten auf diese und viele andere Fragen gab es von drei ausgewiesenen Fachleuten im Bereich Industrie 4.0. Vor allem ließ Johann Hofmann die Teilnehmer der Arena von seinen Erfahrungen profitieren. Der Ingenieur ist Leiter ValueFacturing bei der Maschinenfabrik Reinhausen in Regensburg und empfahl den Unternehmern, Schritt für Schritt vorzugehen: „Wirtschaft 4.0 kann man nicht als fertiges Produkt kaufen.“

Die Diskussion unter der Moderation von Uwe Haring (ecopark) machte deutlich, dass die fortschreitende Digitalisierung ein zentrales Thema für alle Betriebe ist - unabhängig von Branche und Größe. Als wertvoll beschrieben viele Teilnehmer ein enges Miteinander von Wirtschaft und Wissenschaft. Für diese Vernetzung der Kompetenzen steht das Steinbeis-Transferzentrum  Oldenburger Münsterland, das die Arena im Auftrag der Landkreise organisiert hat.

weitere Informationen


7. Living Knowledge Konferenz vom 22. bis 24. Juni in Dublin

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg hat an der 7. Living Knowledge Konferenz, der internationalen Wissenschaftsladenkonferenz, teilgenommen. Sie fand vom 22.-24. Juni 2016 in Dublin stattfindet. Die eingereichten Proposals für Workshops, Präsentationen und Postersessions sind erfolgreich angenommen worden.

Das Exzellenz-Poster des Wissnet (Netzwerk der deutschsprachigen Wissenschaftsläden) zur 7. internationalen Living-Knowledge-Konferenz bildet die Ergebnisse der ersten deutschsprachigen Konferenz „Exzellenz für Alle!?“ ab. Diese haben wir im November 2015 in Oldenburg durchgeführt. Das Poster stellt sowohl die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dar als auch die Erfahrungen und Auswertungen der Veranstalter_innen. Das Poster wurde erstellt von Björn Huwe (Wissenschaftsladen Potsdam), Christine Gröneweg (Science Shop Vechta/Cloppenburg, Universität Vechta) und Kirsten von der Heiden (AFoReg Interchange und WTT e.V.). Das Poster kann hier downgeloaded werden.

             

Eindrücke von der Living Knowledge (Foto: Gröneweg)

Ferner wurden die Ergebnisse der Exzellenz in einer Präsentation dargestellt. Christine Gröneweg (Science Shop Vechta/Cloppenburg, Universität Vechta) und Kirsten von der Heiden (AFoReg Interchange und WTT e.V.) haben Ergebnisse des Projekt "Einrichtungen partizipativer Wissenschaft" in einem Workshop und einer Präsentation vorgetragen. 


Informationsmaterial:

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg im aktuellen Forschungsmagazin "Vector" der Universität Vechta auf S. 34/35 und aus dem Vector 2014 auf S. 30-32.

2015        2014

 

Flyer: Science Shop Vechta/Cloppenburg


 

Die Räumlichkeiten des Science Shop Vechta/Cloppenburg werden durch den Landkreis Cloppenburg gestellt.