Vorstellung der Gewinner-Gärten aus 2020

Bildnachweis: S. Ostermann

Die Gewinner-Gärten haben sich besonders durch ihre Pflanzenvielfalt und die bewusste naturnahe Gestaltung hervorgehoben, wie zum Beispiel Totholzhaufen und Trockenmauern als Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere, kleine Tümpel und Teiche als Wasserstellen und „wilde Ecken“, die komplett sich selbst überlassen werden.


Auf die Frage, worauf sie in ihrem Gewinner-Garten besonders stolz sind, antworten Dagmar und Klaus-Peter Maas aus Goldenstedt: „Am meisten Freude bereitet es uns, wenn wir in unserem Garten sitzen und die vielfältige Tierwelt beobachten und hören können, die sich hier tummelt. In erster Linie sind das die vielen unterschiedlichen Singvögel, aber auch interessante Insekten und Schmetterlinge sowie unsere Frösche im kleinen Gartenteich.

Bildnachweis: D. u. K.-P. Maas

Das ist für uns ein Zeichen, dass unser Garten ein gesundes Ökosystem darstellt und für fast jeden etwas bietet. Und ein gesundes Ökosystem ist unserer Meinung nach das Wichtigste für das Klima.“


Dass solch ein naturnah gestalteter Garten ein Abenteuerspielplatz für Groß und Klein sein oder werden kann, weiß Sebastian Ostermann aus Steinfeld: „Es gibt unheimlich viel zu entdecken und zu lernen. Da sich der Garten quasi ständig verändert, wird es auch nie langweilig.”

Bildnachweis: S. Ostermann


Dorothea Meinsens Garten in Friesoythe zeigt, wie eigener Obst- und Gemüseanbau aktiv zum Klimaschutz beiträgt: „Wir versorgen uns mit frischem Obst und Gemüse, mit selbstgemachten Säften, Wein, Marmelade, Eingemachtem, Nüssen, Kartoffeln und vielem mehr aus dem eigenen Garten ohne klimaschädliche Transportemissionen.”

Bildnachweis: D. Meinsen


Auch das Thema Klimaanpassung wird von den Gewinner*innen aufgegriffen: Eine passende und möglichst bodenbedeckende Bepflanzung heben Maria und Johannes Reiners aus Friesoythe als zentral hervor. So kann auch Wasser zum Gießen eingespart werden. Ganz ohne kommt ein blühender Garten – vor allem in den vergangenen, heißen Sommern – aber nicht aus.

Bildnachweis: M. u. J. Reiners


Dazu betont Christian Behnen aus Bakum, wie froh er ist, dass sie auf ihrem Grundstück das Regenwasser fast komplett auffangen bzw. es versickern kann: „Unter anderem hat dazu die im Jahr 2005 vorgenommene Entsiegelung unseres Hauszugangs beigetragen, indem Betonsteine durch Holzhackschnitzel ersetzt wurden.“

Bildnachweise: C. Behnen

Dass private Gärten zu einer großen, generationenübergreifenden Leidenschaft werden können, stellt Cornelia Rothkegel-Hartke aus Lohne dar: „Wir freuen uns, dass wir inzwischen schon über Generationen hinweg den alten Baumbestand auf unserem Grundstück erhalten können. Durch unsere private Initiative, die Eichen unter Landschaftsschutz zu stellen, hat dieser Baumbestand die Chance, noch lange eine grüne Insel mitten in der Stadt zu sein.“

Bildnachweis: D. Sperling