Einrichtungen partizipativer Wissenschaft an den Transferstellen der Hochschulen Niedersachsens

„Vernetzung von Gesellschaft und Wissenschaft“ – Workshopreihe in Emden und Oldenburg erfolgreich gestartet

Das Projekt „Einrichtungen partizipativer Wissenschaft an den Transferstellen der Hochschulen Niedersachsens“ ergründet den Bedarf und die Machbarkeit der Einrichtung „zivilgesellschaftlicher“ Anlaufstellen an Hochschulen gemeinsam mit den Projektpartnern Hochschule Emden/Leer, Jade Hochschule Oldenburg und Universität Hildesheim. Im Rahmen des Projekts hat der Science Shop Vechta/Cloppenburg am 12. und 13. Januar 2015 in Emden und Oldenburg zwei von insgesamt vier unterschiedlich ausgestalteten Workshops zur Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft durchgeführt, in denen anhand von „Best-Practice-Beispielen“ und anschließenden kreativen Workshop-Techniken Kooperationsmöglichkeiten für die regionalen Hochschulen und zivilgesellschaftliche Partner aufgezeigt wurden. Die Workshops richten sich nach den spezifischen Bedarfen und Fragestellungen der jeweiligen Standorte und wurden von Kirsten von der Heiden (AFoReg) moderiert.

An der Hochschule Emden/Leer haben hochschulinterne Akteure zum Thema „Wissenschaftsladenarbeit“ im moderierten Workshop am 12. Januar gearbeitet. Dr. Marc Pauly vom Wissenschaftsladen der Philosophischen Fakultät der Reichsuniversität Groningen hat durch inhaltliche Impulse der niederländischen Arbeit die Diskussion vor Ort angeregt. Erste Schritte zur Gründung einer „Anlaufstelle zivilgesellschaftlichen Engagements“ wurden als Ergebnis vereinbart.

Zusammenfassung der Gruppenarbeiten im Workshop an der Hochschule Emden/Leer

Im Workshop am 13. Januar 2015 sind im Schlauen Haus Oldenburg unterschiedliche Akteure aus der Gemeinwesenarbeit mit Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule und der Universität Oldenburg in den Dialog getretenen. Inhaltlichen Input lieferten Christine Gröneweg/Science Shop Vechta/Cloppenburg zu partizipativer Wissenschaft, Prof. Dr. Karsten Speck/Universität Oldenburg zum Service Learning sowie Norbert Steinhaus/Wissenschaftsladen Bonn zu konkreten Beispielen aus der Wissenschaftsladenarbeit. Die Teilnehmerinnen haben sich anschließend in Gruppenarbeit über die Vernetzung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der Wissenschaft auseinandergesetzt.

Projektpartner: Christine Gröneweg, Dr. Daniel Ludiwg (beide Uni Vechta), Christina Müller (Jade Hochschule) und Matthias Schoof (Hochschule Emden/Leer), es fehlt: Markus Weißhaupt (Uni Hildesheim) Bildnachweis: Gröneweg/Uni Vechta.

Am 22. April 2015 fand in Diepholz der 3. Workshop statt. Am 2. Juli 2015 haben wir unseren vierten Workshop an der Universität Hildesheim mit wissenschaftlichem Personal durchgeführt. Nähere Infos folgen.

Das Projekt wird gefördert durch:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur