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Ringvorlesung an der Universität Vechta – „Der Harz als gemeinsame Geschichtslandschaft?“

Am 10. Januar 2019 wird Dr. Jörg Leuschner, ehemaliger Fachdienstleiter Kultur der Stadt Salzgitter, an der Universität Vechta im Hörsaal Q 15 um 18 Uhr in der Ringvorlesung „Geschichtslandschaften“ einen Vortrag unter der Fragestellung „Der Harz – eine gemeinsame Geschichtslandschaft?“ halten. Historischer Anknüpfungspunkt wird das nach der Eingliederung ins fränkische Großreich im 8./9. Jahrhundert und vor allem nach der Entstehung des Deutschen Reichs im 10. Jahrhundert entstandene einheitliche, dem König direkt unterstehende und gehörende Reichsgebiet sein, das als Montanrevier überragende Bedeutung für das 0ttonische Königtum besaß. Nach der Verlagerung des Reichsmittelpunktes an den Rhein unter den Saliern verlor der Harz im 11. Jahrhundert seine Bedeutung als politisches Zentrum, und in den folgenden Jahrhunderten wurde er aufgeteilt in mehrere Herrschaftsbereiche. Diese seit Jahrhunderten gewachsene Zerrissenheit, die sich mit der deutschen Teilung von 1945/1949 bis 1989/1990 noch verstärkte und in der gegenwärtigen Zugehörigkeit zu drei Bundesländern fortsetzt, prägen bis heute den Harz. Inwiefern es trotz dieser administrativen Aufgliederungen vor allem in kulturellen Bereichen Verbindendes gibt, erläutert Leuschner in seinem Vortrag. Interessenten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist kostenlos.

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Programm zur Veranstaltung