Allgemein ReKuTe

Neues Verbundprojekt zu partizipativer Wissenschaft gestartet: ReKuTe – Region, Kultur und Technik

Im Juni 2018 startete das Verbundprojekt „ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“, das die Uni Vechta gemeinsam mit der Jade Hochschule, der Uni Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer bis November 2020 durchführt. Koordiniert wird das Projekt vom Science Shop Vechta/Cloppenburg. Ziel des Projekts ist es, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in der Region Nord-West-Niedersachsen zu fördern.

Projektteam Uni Vechta (v. links: Sonja Fücker,
Prof. Dr. Theo Hartogh, Dr. Daniel Ludwig)

Zusammen mit lokalen Initiativen und Vereinen, kommunalen Einrichtungen, Schüler- und Studierendengruppen sowie interessierten Bürger_innen werden die drei Hochschulen im Verbund regionale Projekte etablieren, die sich u. A. mit folgenden Fragen beschäftigen:

  • Wie ermöglicht man die kulturelle Teilhabe dementiell erkrankter Menschen? (Uni Vechta)
  • Wie lassen sich gesundheitliche Präventionsmaßnahmen durch technische Innovationen in den Lebensalltag von älteren Menschen integrieren? (Jade Hochschule Oldenburg)
  • Wie schafft man für Kinder und Jugendliche geeignete Zugangswege zu Wissenschaftsthemen im Kontext fortschreitender Digitalisierung? (Hochschule Emden/Leer)

In Vechta wird sich das Teilprojekt u.a. mit dem Themenfeld „Musik und Demenz“ befassen und vom Musikpädagogen Prof. Dr. Theo Hartogh geleitet. Ziel des Teilprojekts ist der Transfer eines innovativen musikdidaktischen Ansatzes zur Steigerung der Lebensqualität und der praktischen Inklusion dementiell erkrankter Menschen. Entstehen sollen in Zusammenarbeit mit Musikschulen und Angehörigen dementiell Erkrankter beispielsweise Handreichungen für Instrumentallehrer_innen und kurze Lehrvideos im Sinne von best practice. Außerdem wird ein Konzept zum Wissenstransfer erarbeitet, das der Verband niedersächsischer Musikschulen in Kooperation mit der Universität Vechta und der Katholischen Akademie Stapelfeld umsetzen will.

Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Koordination liegt bei der Universität Vechta.