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Neues Verbundprojekt zu partizipativer Wissenschaft gestartet: ReKuTe – Region, Kultur und Technik

Seit Ende 2012 ist der Science Shop Vechta/Cloppenburg Teil der Universität Vechta. Idee der Einrichtung im Nachbar-Landkreis ist es, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu verknüpfen, Wissens- und Forschungsbedarfe aus der Region zu erkennen und Wege der gemeinsamen Erarbeitung von Ergebnissen zu finden. Zum Juni startet hier ein neues Vorhaben: „ReKuTe – Partizipative Wissenschaft für Region, Kultur und Technik“ heißt das Verbundprojekt, das die Uni Vechta gemeinsam mit der Jade Hochschule, der Uni Oldenburg und der Hochschule Emden/Leer bis November 2020durchführt. Sinn und Zweck: Kompetenzen der Hochschulen und Bedarfe aus der Gesellschaft identifizieren und zu diesen Themen gemeinsam mit Akteur_innen vor Ort eine Form des Wissens- oder Technologietransfers etablieren.

In Vechta wird sich das Teilprojekt u.a. mit dem Themenfeld „Musik und Demenz“ befassen und vom Musikpädagogen Prof. Dr. Theo Hartogh geleitet. Ziel des Teilprojekts ist der Transfer eines innovativen musikdidaktischen Ansatzes zur Steigerung der Lebensqualität und der praktischen Inklusion dementiell erkrankter Menschen. Entstehen sollen in Zusammenarbeit mit Musikschulen und Angehörigen dementiell Erkrankter beispielsweise Handreichungen für Instrumentallehrer_innen und kurze Lehrvideos im Sinne von best practice. Außerdem wird ein Konzept zum Wissenstransfer erarbeitet, das der Verband niedersächsischer Musikschulen in Kooperation mit der Universität Vechta und der Katholischen Akademie Stapelfeld umsetzen will.

Bildnachweis: colourbox.de

Das Projekt wird durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Koordination liegt bei der Universität Vechta.