Allgemein Forschung mit und für die Region Transfer

Forscherinnen und Forscher der Universität Vechta haben die Lebenssituation älterer Aussiedlerinnen und Aussiedler im Oldenburger Münsterland untersucht. Die Ergebnisse des Projektes „Unterstützung im Alter und Familienbeziehungen“ wurden am 30. September 2014 im Science Shop Vechta/Cloppenburg vor interessiertem Publikum präsentiert.

Claudia Vogel und Harald Künemund in Diskussion mit den Anwesenden [Bildnachweis: C. Gröneweg/Universität Vechta]

Die Projektleiter, Dr. Claudia Vogel und Prof. Dr. Harald Künemund vom Institut für Gerontologie, haben die Ergebnisse vorgestellt. Sie haben u.a. ermittelt, dass die Generationenbeziehungen in Aussiedlerfamilien sehr gut sind. Aussiedlerinnen und Aussiedler, die ihren Ruhestand im Oldenburger Münsterland verbringen, können bei Hilfebedarf im Alter auf die Unterstützung ihrer Familienmitglieder mit großer Wahrscheinlichkeit zurückgreifen.

Rund 700 Aussiedlerinnen und Aussiedler im Alter von 40 und mehr Jahren beteiligten sich an der Befragung. Sie alle wurden auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion geboren und leben heute im Oldenburger Münsterland. In der Veranstaltung wurden ausgewählte Ergebnisse der Studie sowie künftige Handlungsbedarfe und Handlungsoptionen zur Diskussion gestellt.

Bericht: Münsterländische Tageszeitung vom 19.09.2014

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